Diabetes Mellitus ist eine Stoffwechselstörung, die die Verarbeitung von Glukose im Körper beeinflussen kann. Diabetes verursacht einen hohen Blutzuckerspiegel, auch Hyperglykämie (Überzuckerung) genannt – daher spricht man auch von der „Zuckerkrankheit“. Dies geschieht, wenn die Bauchspeicheldrüse entweder nicht genug Insulin produzieren kann oder überhaupt kein Insulin produziert. Dadurch sind Diabetiker auch mit einem deutlich erhöhten Risiko für schwere Begleit- und Folgeerkrankungen verbunden. Erhöhtes Risiko besteht ganz besonders bei Herzinfarkt und Schlaganfall. Häufig bei Diabetikern zu beobachten sind auch Spätfolgen wie Sehstörungen, Nervenschäden, Sexualstörungen, Amputationen und Nierenschädigungen.

Zu unterscheiden ist auch der Diabetes Typ. Hier ist es wichtig zu beachten, dass Typ 1 Diabetes keine bekannte Ursache oder Heilung hat, während Typ 2 Diabetes oft durch körperliche Aktivität und gesunde Essgewohnheiten verhindert werden kann.

Weltweit sind über 400 Millionen Menschen davon betroffen, und die Zahl der Diabetiker steigt rapide an.